Dienstwagen oder Gehalt – was rechnet sich netto?
Der Rechner vergleicht 1 %-Regelung, 0,25 %-E-Auto-Privileg und Fahrtenbuch — und stellt sie dem Alternativ-Szenario „mehr Gehalt + privater Pkw“ gegenüber. Sofortige Empfehlung, transparent berechnet.
- Vergleicht
- 3 Szenarien
- E-Auto
- 0,25 %-Privileg
- Kosten
- 0 €
Fahrzeug & Antrieb
Schnellauswahl Fahrzeugtyp
Antriebsart
✓ E-Auto-Privileg: Versteuerung mit Faktor 0,25 (BLP ≤ 70 000 €)
Pendelstrecke
Vollkosten Fahrzeug (für Fahrtenbuch & AG-Kosten)
Fahrtenbuch-Kilometer (optional)
Pendel-km werden automatisch berechnet: 9.000 km
Persönliche Steuersituation
Vergleich: Mehr Gehalt + Privatfahrzeug
Empfehlung
Mit Fahrtenbuch fahren Sie netto am besten.
Bei Ihrem Privat-Anteil von 59 % der Gesamtkilometer ist das Fahrtenbuch günstiger als die 1 %-Regelung — typischerweise bei wenig Privatnutzung und hohem BLP.
Versteuerungsfaktor: 0,25 %
Netto-Belastung im Vergleich
1 %-Regelung
120 €
pro Monat
Fahrtenbuch
81 €
pro Monat
+ Gehalt
-300 €
netto-Plus / Mt.
1 %-Regelung im Detail
Geldwerter Vorteil
125 €
pro Monat
Pendel-Aufschlag
75 €
0,03 % × BLP × km
Steuer + SV
120 €
auf den Vorteil
AG-Kosten
11.033 €
pro Jahr
Vollständiger Vergleich
| Kennzahl | 1 %-Regelung | Fahrtenbuch ★ | + Gehalt |
|---|---|---|---|
| Geldwerter Vorteil / Mt. | 125 € | 539 € | – |
| Pendel-Aufschlag / Mt. | 75 € | 0 € | – |
| Steuer + SV / Mt. | 120 € | 81 € | – |
| Netto-Belastung / Mt. | 120 € | 81 € | – |
| Netto-Belastung / Jahr | 1.440 € | 970 € | – |
| AG-Kosten / Jahr | 11.033 € | 11.033 € | – |
| Netto-Vorteil bei Gehalt | – | – | -300 € |
Vereinfachte Berechnung — Lohnsteuer wird über den Grenzsteuersatz approximiert, die Empfehlung ersetzt keine individuelle Steuerberatung.
In 3 Schritten zur fundierten Entscheidung
Keine Anmeldung, keine Lead-Formulare — nur ein klarer Vergleich auf Basis Ihrer Zahlen.
- 1
Fahrzeug wählen
Verbrenner, Hybrid oder E-Auto. Preset setzt typischen BLP, Vollkosten und das richtige E-Auto-Privileg.
- 2
Nutzung & Steuer eingeben
Pendelstrecke, Bruttogehalt, Privatkilometer. Grenzsteuer wird automatisch geschätzt.
- 3
Empfehlung erhalten
Netto-Belastung 1 %-Regelung vs. Fahrtenbuch vs. Gehaltserhöhung — inkl. begründeter Empfehlung.
Warum dieser Rechner mehr leistet als Standard-Tools
Die meisten Dienstwagen-Rechner zeigen nur den geldwerten Vorteil. Wir rechnen das ganze Bild.
E-Auto-Privileg automatisch korrekt
BLP ≤ 70 000 € → 0,25 %, darüber 0,5 %. Hybrid mit/ohne Begünstigung getrennt erfasst — kein Verstecken hinter „1 %".
1 %-Regelung vs. Fahrtenbuch in einer Ansicht
Beide Versteuerungsmodelle parallel berechnet, inklusive Privatanteils-Quote und Vollkosten — mit Empfehlung welches günstiger ist.
Pendelstrecke korrekt berücksichtigt
0,03 %-Pauschale × BLP × Entfernungs-km, automatisch reduziert beim E-Auto-Privileg. Pendel-km werden aus Strecke und Arbeitstagen abgeleitet.
Gehaltsalternative im direkten Vergleich
Was bringt netto eine Gehaltserhöhung statt Dienstwagen? Vollkosten privater Pkw werden gegengerechnet — die ehrliche Vergleichsgröße.
Steuer + SV bis zur Beitragsbemessungsgrenze
Lohnsteuer über Grenzsteuersatz, SV pauschal bis BBG (96 600 € / 2025) — gedeckelt wie in der echten Lohnabrechnung.
Live-Rechnung, keine Anmeldung
Jeder Slider rechnet sofort nach. Keine E-Mail, kein Lead-Formular, keine Daten verlassen Ihren Browser.
Für wen lohnt sich was?
Vier typische Konstellationen — und welches Modell sie meistens bevorzugen.
E-Auto-Profil
E-Auto unter 70 000 €
Mit 0,25 %-Regelung versteuern Sie nur ein Viertel des klassischen Vorteils. Bei einem 50 000-€-E-Auto sind das 125 € statt 500 € pro Monat — der Dienstwagen schlägt fast jede Gehaltsalternative.
Vielfahrer mit kurzem Pendelweg
Vorzug 1 %-Regelung
Pendelstrecke unter 20 km und hoher Privatanteil → 1 %-Regelung bleibt einfach und günstig. Fahrtenbuch wäre administrativer Mehraufwand ohne Steuervorteil.
Wenig Privatnutzung, hoher BLP
Vorzug Fahrtenbuch
Wer den Firmenwagen zu < 30 % privat nutzt und ein teures Verbrenner-Modell fährt, spart mit Fahrtenbuch oft 1 500 – 3 000 € Steuer pro Jahr — auch wenn die Pflege Disziplin verlangt.
Kein Pendelbedarf, hohes Gehalt
Eher Gehaltserhöhung
Wer remote arbeitet und nur gelegentlich mobil sein muss, hat selten den vollen Pkw-Bedarf. Mehr Gehalt + gelegentliche Mobilität (ÖPNV, Carsharing, Bahncard) schlägt einen Verbrenner-Dienstwagen netto.
Häufige Fehler bei der Dienstwagen-Entscheidung
Wer nur den geldwerten Vorteil rechnet, übersieht meistens diese fünf Punkte — und entscheidet falsch.
- 1
Pendel-Aufschlag vergessen
Die 0,03 %-Regel kostet bei 30 km Pendelstrecke und 50 000 € BLP zusätzlich 450 € pro Monat geldwerten Vorteil — fast soviel wie die 1 %-Grundpauschale.
- 2
Privatfahrzeug-Vollkosten unterschätzen
Wer einen Privat-Pkw vergleicht, rechnet oft nur Sprit + Versicherung. Realistische Vollkosten liegen bei 400 – 700 €/Monat — der Dienstwagen wirkt damit oft überraschend günstig.
- 3
Hybrid-Begünstigung blind annehmen
Plug-in-Hybride bekommen das 0,5 %-Privileg nur, wenn sie mindestens 80 km elektrische Reichweite (ab 2025) oder ≤ 50 g/km CO₂ erreichen. Sonst gilt 1 % — die Differenz sind über 4 Jahre leicht 5 000 € Steuer.
- 4
BBG-Deckel bei der SV ignorieren
Sozialabgaben (~20 %) fallen nur an, solange das Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Wer ohnehin darüber verdient, hat auf den geldwerten Vorteil nur Lohnsteuer — der Dienstwagen wird relativ günstiger.
- 5
Fahrtenbuch-Aufwand unterschätzen
Ein Fahrtenbuch muss zeitnah, vollständig und unverändert geführt werden — sonst kassiert das Finanzamt die Anerkennung und schiebt rückwirkend die 1 %-Regelung. Bei < 5 000 km Privat-Anteil kann die Mühe unwirtschaftlich werden.
Häufige Fragen
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Dienstwagen, 1 %-Regelung, Fahrtenbuch und steuerliche Behandlung.
Was bedeutet die 1 %-Regelung beim Dienstwagen?
Welche Vorteile haben Elektroautos und Plug-in-Hybride?
Was ist die 0,03 %-Regelung und wann lohnt sich Einzelbewertung?
1 %-Regelung oder Fahrtenbuch — was ist günstiger?
Lohnt sich ein Dienstwagen oder mehr Gehalt netto?
Wie genau ist der Rechner — ersetzt er den Steuerberater?
Werden meine Eingaben gespeichert?
Was kostet der Dienstwagen den Arbeitgeber?
Die Antworten dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung.